Vorgeschichte

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Leander ( kurz Lee genannt ) und Sarah Penner kamen mit ihren 5 Kindern
nach Heusenstamm um Menschen von Gottes handelnder Liebe zu überzeugen.

Im Jahr 1973 wurden im Haus der Familie Penner regelmäßige
"Bibel Treffen für Schüler" begonnen. Lee begeisterte mit seiner Art die Jugendlichen,
weil er die "ollen Kamellen" der Bibel in lebendigen Bezug
zu ihrem Alltag setzte und keine Tabu-Themen kannte.

 

Nach einem Jahr war diese Arbeit weithin bekannt. Das Haus quoll über.

Auch Erwachsene trafen sich jetzt bei Familie Penner.

Die Arbeit bekam einen Namen: "Christliches Begegnungs Center" (CBC) und es wurde ein Verein gegründet. Die Stadt Heusenstamm wurde auf die Jugendarbeit aufmerksam

und bot Räume im Kommunikationszentrum (KOZ) an.

1976 übernahm Johannes Klement die Leitung des CBC.


Lee Penner hatte auch Hauskreise gegründet. Der Hauskreis von Familie Franz wuchs auf 20 Personen an. Man suchte Möglichkeiten, einen eigenen Gottesdienst zu feiern und die Arbeit auf breitere Füße zu stellen.

Die Gemeindegründung

Am Sonntag, dem 31.08.1975, war es soweit: aus dem Hauskreis von Manfred Franz wurde eine Gemeinde, die "Freie evangelische Gemeinde Heusenstamm". Damals als eingetragener Verein. Thomas Koelewijn wurde Pastor der Gemeinde und blieb in Heusen-stamm bis 1981.
Nun gab es in Heusenstamm zwei kleine Gemeinden, die dasselbe Verständnis von einem lebendigen Christsein hatten.
Am 10.06.1978 wurde die Freie evangelische Gemeinde Heusenstamm in den Bund Freier evangelischer Gemeinden aufgenommen. Damit wurden wir Teil einer Körperschaft des öffentlichen Rechts - der Vereinsstatus wurde aufgegeben.

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Gott fügt zusammen

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Zwei kleine Gemeinden in einem Ort, die bei Einzelprojekten zu-sammen arbeiteten und ähnliches Gemeindeleben praktizierten, prüften, ob das nicht auch in einer zusammengeschlossenen Gemeinde möglich sei. Auf der Feier zum 5. Jahrestag der Gründung der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) war es dann soweit: die Gemeinden schlossen sich zu einer FeG zusammen.

Johannes Klement wurde erster Pastor der vereinigten Gemeinde.
Der Treffpunkt Kommunikationszentrum wurde Mitte 1982 von der Stadt Heusenstamm wegen Eigenbedarf gekündigt. Zwei Zimmer in der Alten Schule in Rembrücken reichten gerade für den sonntäglichen Kindergottesdienst. Die Erwachsenen mussten auf die andere Straßenseite ins Gasthaus zur Rose.

Da man werktags für einige Kinder- und Erwachsenengruppen Räume brauchte, mietete man sich in Heusenstamm in der Hohebergstraße ein.

Der Pioniergeist von Johannes Klement und seiner Frau Kornelia führte diese bald anschließend in die Missionsarbeit für 20 Jahre nach Brasilien.

Ein Haus für uns

Ab 1983 wurde Bernd Gaumann der neue Pastor. Zielstrebig suchte er nach Möglichkeiten, die verzettelte Raumsituation der Gemeinde zu verbessern. Im Januar 1984 wurde das Fabrikgebäude im Weiskircher Weg 15 zum Verkauf angeboten und ging am 01.03.1984 in den Besitz der Gemeinde über. Mit wenig Geld und viel Eigenleistung wurden Wände eingezogen und renoviert. Am 20.05.1984 war es schon soweit. Keine drei Monate harter Arbeit und die Einweihung wurde gefeiert.
Nachdem Bernd Gaumann der Gemeinde ein festes Zuhause ermöglichte, verließ er 1984 unsere Gemeinde. 

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Das Haus im Weiskircher Weg

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Ulrich Wiegner wurde 1985 der neue Pastor. In seiner liebevollen und persönlichen Art leitete Ulrich Wiegner die Gemeinde für 10 Jahre. Er förderte die Hauskreise, die heute die Basiszellen der Gemeinde sind. Damit wurde für viele Familien das Gemeindeleben unter der Woche einfacher.
Die Gemeinde brachte sich in die regionale evangelische Allianz
mit Seligenstadt, Obertshausen und Rödermark ein.
1995 ging Ulrich Wiegner nach 10 Jahren in Heusenstamm nach Hamburg Horn.

Es folgten zwei Jahre ohne Pastor. Mit Erstaunen stellten wir fest,
welche Gaben und welches Engagement
Einzelne in unserer Gemeinde mit einbrachten.
Für unsere Nachbargemeinden war es wieder selbstverständlich zu helfen.

1997 trat Martin Lasarzewski seinen Dienst in Heusenstamm an.
In den nächsten 6 Jahren prägte er die Gemeinde und begleitete sie auf ihrem weiteren Weg maßgeblich. In seiner Zeit wurde der innere Umbau
("Gemeinde mit Vision") und der äußere Umbau
(von der Verschönerung des Saales zum neuen Gemeindehaus)
entscheidend vorangetrieben.

Mitte 2003 verließ die Familie Lasarzewski Heusenstamm

und ging in die FeG nach Burscheid/Hilgen.

Gott fügte es, dass wir bereits zum Januar 2004 einen neuen Pastor bekamen.
Achim Koubik kam mit seiner Familie in die FeG Heusen-stamm.
Zusammen mit den inzwischen drei Ältesten führte er die Gemeinde durch die Zeit des "Asyls" bei Maria Himmelskron wegen des Gemeindehaus-Umbaus. Im Januar 2005 konnte das neue Gemeinde-haus eingeweiht werden. 

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Das neue Gemeindehaus

Achim Koubik war ein guter Hirte in der Gemeinde. Mit ihm wurde der Prozess "Gemeinde mit Vision" fortgesetzt. Einen weiteren Schwerpunkt seines Dienstes bildete die Zusammenarbeit mit den anderen Kirchen in Heusenstamm. Gott segnete sein Wirken: die Gemeinde wuchs an Mitgliedern und auch im Glauben an Jesus Christus. Die Zusammenarbeit in der Ökumene konnte mit ihm ebenfalls intensiviert werden. Ökumene-Woche, Ökumenischer Gottesdienst, Ökumenische Kleiderkammer, Kirchenlauf, Kabarett sind Beispiele der guten Zusammenarbeit.

 

Am 31. Juli 2019 wechselte Achim Koubik in eine andere FeG. Gott schenkte einen nahtlosen Übergang: am 1. August 2019 trat Klaus Philipsen seinen Dienst in unserer Gemeinde an.